| Ergotherapie |
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| Donnerstag, 12. Juli 2007 | |
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"Ergotherapie" (griech. ἔργον, altgr. Aussprache érgon, „Werk“, "Tat", „Handlung“ und θεραπεία, altgr. Aussprache therapeía, „Dienst“, „Behandlung“)
Mit diesem Namen wird das auch wesentliche Merkmal der Ergotherapie angesprochen, nämlich die Handlungsorientierung.
Ergotherapie ist ein medizinisches ärztlich zu verordnendes Heilmittel. Sie wird bei gesundheitlich beeinträchtigten Menschen mit motorisch-funktionellen, sensomotorisch-perzeptiven, neuropsychologischen, neurophysiologischen oder psychosozialen Einschränkungen vom Arzt verschrieben.
"Ergotherapie unterstützt und begleitet Menschen jedes Alters, die in ihrer Handlungsfähigkeit eingeschränkt oder von Einschränkung bedroht sind, bei für sie bedeutungsvollen Betätigungen. Ziel der Ergotherapie ist es also, nicht vorhandene oder verloren gegangene physische, psychische oder kognitive Funktionen wiederherzustellen oder zu fördern. Der Betroffene soll so die größtmögliche Selbständigkeit und Unabhängigkeit in seinem täglichen Leben, seinem persönlichen und beruflichen Umfeld wieder erlangen. Hierbei dienen spezifische Aktivitäten, Umweltanpassung und Beratung dazu, dem Menschen Handlungsfähigkeit im Alltag, gesellschaftliche Teilhabe und eine Verbesserung seiner Lebensqualität zu ermöglichen." (Neue Definition der Ergotherapie Feb. 2007)
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